Aurich: Terrorismus und Nano-Technologie Auricher Wissenschaftstage führt Natur- und Geisteswissenschaften zusammen / Spannende Vorträge
max Aurich. „Macht Strafe Sinn?“ - Das ist nur eine der Fragen, mit denen sich die Auricher Wissenschaftstage in diesem Jahr beschäftigen. Die Vortragsreihe wird am Freitag, 3. November, in der Kundenhalle der Sparkasse Aurich eröffnet. Prof. Dr. Herfried Münkler von der Humboldt-Universität Berlin beschäftigt sich dann mit der „Herausforderung des transnationalen Terrorismus“. Das Grußwort spricht der Bischof von Osnabrück, Dr. Franz-Josef Bode.
Den Organisatoren Josef Antony, Alexander Stracke und Wolfgang Völckner ist es wieder gelungen, ein spannendes Programm vorzulegen. Entsprechend lautet der Untertitel der Veranstaltung denn auch „Forum einer dritten Kultur“.
Von der dritten Kultur spricht man, wenn Natur- und Geisteswissenschaften miteinander verknüpft werden. Diese Verbindung sei bei den Fragen erforderlich, wie die Erkenntnisse der Naturwissenschaft eingesetzt werden können oder dürfen. Denn nur, weil etwas rein technisch umzusetzen sei, wird es von der Gesellschaft noch lange nicht toleriert. Ethische und Moralische sowie juristische Fragen müssen beantwortet werden, wenn es beispielsweise um den Einsatz der Kernenergie oder der Gentechnik geht.
Entsprechend erfreut ist Carlo Grün als Chef der Sparkasse Aurich-Norden darüber, dass die Wissenschaftstage in der Kundenhalle der Auricher Hauptstelle eröffnet werden. Die Vortragsreihe wird auch in diesem Jahr wieder von der Sparkasse gefördert. Das Thema „Terrorismus“ sei von besonderer Bedeutung, so Grün: „Der Terrorismus ist ein global Player von zerstörerischer Macht. Der Terrorismus will keinen Raum gewinnen oder Gebiete erobern, sondern das Denken beeinflussen.“
Mehr dazu lesen Sie auf Seite 5 der gedruckten Ausgabe der Ostfriesischen Nachrichten vom Samstag, 28. Oktober 2006.
Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 27.10.2006; 22:00:00 Uhr