Langeoog: Fallschirmspringer stürzt in den Tod Schreckliches Unglück beim „Insel-Boogie“ / Schirm des 70-Jährigen gerät ins Trudeln
mh Langeoog. Ein 70 Jahre alter Fallschirmspringer ist am Mittwoch beim „Insel-Boogie“ über Langeoog tödlich verunglückt.
Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen Mittag, als eine Gruppe mehrerer Teilnehmer aus einer Höhe von 4500 Metern abgesprungen war. „Der Fallschirm hatte sich zunächst ganz normal geöffnet, ist dann aber durch bisher ungeklärte Ursachen ins Trudeln gekommen“, teilte die Polizei Wittmund am Mittwoch mit.
Der verunglückte Springer aus Mölln in Schleswig-Holstein ist nach Angaben seines Sprungleiters sehr hart gelandet. Technisch habe alles funktioniert. Trotz sofortiger ärztlicher Hilfe - unter der Fallschirmspringer-Gruppe befand sich ein Arzt - sei dem erfahrenen Springer jedoch nicht zu helfen gewesen. Für den Sprung hätten optimale Bedingungen geherrscht.
Die Staatsanwaltschaft Aurich hat inzwischen eine Obduktion bei der Gerichtsmedizin in Oldenburg angeordnet.
Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 18.07.2007; 22:00:00 Uhr