Aurich: Kunstkauf - Windhorst muss ab jetzt fragen VA vorher über jedes Geschäft informieren
rob Aurich. Ohne vorherige Zustimmung des Verwaltungsausschusses darf Aurichs Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst künftig keine Kunstgegenstände mehr für das Rathaus kaufen. Dem Bürgermeister steht dafür ein jährlicher Etat von 20000 Euro zur Verfügung. Das entschied am Mittwoch Abend der Finanzausschuss auf Antrag von CDU-Ratsherr Thomas Janßen. Der wollte die Haushaltsstelle sogar mit einem Sperrvermerk versehen wissen. Nach vehementem Einspruch von Windhorst zog Janßen diesen Antrag jedoch wieder zurück. Bei den Kunstgeschäften des Bürgermeisters dürfe kein „Geschmäckle“ entstehen, so Janßen. Es handele sich um Steuergelder der Bürger. Diese und die Politik hätten ein Anrecht zu erfahren, wofür das Geld im Einzelnen verwendet werde. Hans-Gerd Meyerholz (CDU) erinnerte, dass der Bürgermeister bereits 2007 seinen Etat um 50 Prozent auf 30000 Euro überschritten habe. Meyerholz forderte vom Bürgermeister mehr Information und Transparenz. Thomas Janßen wies darauf hin, dass ihm bereits vor Wochen der Leiter Innerer Dienst, Wilhelm Aden, verbindlich eine detaillierte Inventarliste der Kunstgegenstände im Rathaus zugesagt habe. „Diese habe ich bis heute nicht erhalten“, kritisiert Janßen.
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Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 22.04.2009; 22:00:00 Uhr