Aurich: Kein Ausländerproblem Nur 2,7 Prozent der Bewohner im Landkreis ohne deutschen Pass
wit Am 31. Dezember 2009 lebten acht Asylbewerber im Landkreis Aurich. Seit 1991 ist diese Zahl rückläufig. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre war die Zahl 40 bis 80 Mal höher, sodass jede alte, längst stillgelegte Landgaststätte sich als Asylantenheim zur Geldquelle entwickelte.
Seit 2000 gehen die Zahlen jedoch stark zurück. Im Jahr 2002 zählte der Kreis 356 Asylbewerber, zwei Jahre später 146, 2006 waren es noch 53 und 2008 14.
Insbesondere die sogenannte Drittstaatenregelung hat diesen Rückgang verursacht. Schon 1993 hat die Bundesrepublik durch eine Grundgesetzänderung bestimmt, dass Asylsuchende, die zuerst aus ihrem Land in ein anderes, zweites Land geflohen sind und dann in die Bundesrepublik (Drittland) wollen, hier auf keinen Fall als Asylsuchende anerkannt werden.
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Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 04.02.2010; 22:00:00 Uhr