Aurich: Glasklare Forderung an Edeka KV und SMA wollen Nachbesserungen
rob Die Vorstände des Kaufmännischen Vereins und des Vereins Stadtmarketing sind sich einig: Das Angebot der Bünting-Gruppe Leer zur Auricher Einzelhandelsentwicklung ist attraktiver, als das am Montag von der Edeka Handelsgesellschaft Minden-Hannover mbH ins Spiel gebrachte Konzept. Deshalb legten die Vorstände am Dienstag in einem Pressegespräch eindeutige Forderungen an Edeka auf den Tisch: Anstatt nur 1300 Quadratmeter, muss die gesamte Fläche im Erdgeschoss des Carolinenhofes (Real-Markt) übernommen, ein entsprechender Pachtvertrag auf mindestens zehn Jahre abgeschlossen und das Edeka-eigene Grundstück an der Osterstraße 33-35 einer konkreten Nutzung zugeführt werden.
Bis zur entscheidenden Stadtratssitzung am Donnerstagabend möchten KV-Vorsitzender Rolf-Dieter Werth und stellvertretender SMA-Vorsitzender Johann Bontjer, gleichzeitig Auricher Ratsherr, dieses schriftlich von der Edeka GmbH haben. „Wir brauchen endlich Planungssicherheit“, so Werth. Dass die Auricher Kaufleute nach wie vor große Bedenken gegen ein drittes Subzentrum (Famila) hätten, sei auch klar.
SMA-Schatzmeister Stefan Dunkmann hat die große Sorge, dass es in Aurich zu gravierenden Fehlentscheidungen kommt. Er verlangt von der Ratspolitik einen „verantwortungsvollen Umgang mit unserer Stadt, statt parteipolitisches Kalkül“. „Bevor der Stadtrat am Donnerstag über eine Katastrophe abstimmt, sollte er den Tagesordnungspunkt absetzen und das Thema Einzelhandelsentwicklung ergebnisoffen weiter diskutieren“, so Dunkmann.
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Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 09.03.2010; 22:00:00 Uhr