Aurich: Neues Wohnprojekt an Großer Mühlenwallstraße Geritas GmbH und Architekt geben Pläne noch nicht auf / Zunächst 80 Wohnungen auf Ex-Rape-Gelände
Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Ford Rape soll das Projekt generationsübergreifendes Wohnen entstehen. Foto: Schüssler
rob Die Geritas GmbH mit Sitz in Burgdorf hat eine Wohnbebauung westlich der Großen Mühlenwallstraße in Aurich „noch nicht beerdigt“. Eine verdichtete Bebauung, wie jetzt auf dem Ford-Rape-Gelände zwischen dem Krähennestergang und dem Collmannsgang geplant, sei dort aber nicht zu realisieren, sagt der Bremer Architekt Ulf Sommer. Er und Geritas-Geschäftsführer Detlef Duchatsch wollen sich jedoch über Alternativen Gedanken machen. Ulf Sommer steht nach eigenen Worten für moderne Baustile. Dafür sei er bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Sein Motto laute: „Mit dem Kopf in die Zukunft gehen und nicht mit dem Hintern in die Vergangenheit.“ Er, Sommer, sei gerne bereit, gemeinsam mit der Politik und der Verwaltung an der Großen Mühlenwallstraße „eine tolle Architektur zu entwickeln“, die auch in das Auricher Sanierungskonzept passe. Vor dem Umwelt- und Bauausschuss stellten Sommer und Duchatsch am Dienstagabend ihr Konzept von einem generationsübergreifenden Wohnen auf dem Rape-Gelände vor. Die Politik zeigte sich begeistert. Die Verwaltung wird jetzt zur nächsten Ausschusssitzung eine Beschlussvorlage erarbeiten. „Unser ehrgeiziges Ziel ist es, Ende dieses Jahres mit dem Bau der 80 Wohneinheiten zu beginnen“, gibt Architekt Ulf Sommer die Zielrichtung vor.
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Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 17.03.2010; 22:00:00 Uhr