Aurich: 14-jähriger Afghane kostenlos in UEK operiert Verlust des Schienbeins drohte – Organisation „Aktion Friedensdorf“ brachte Shafiullah nach Deutschland
Der 14-jährige Shafiula mit seinen „Helfern“. Foto: Eckard
kat Dass er heute mit Hilfe von Krücken schon wieder ein bisschen laufen kann, hat der 14-jährige Shafiullah aus Afghanistan der Behandlung in der Auricher Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) zu verdanken. Hier wurde er vor einem Jahr mit einem infizierten Bruch im linken Unterschenkel über die Organisation „Aktion Friedensdorf eingeliefert.
Dr. Karl Friedemann Hopf, Chefarzt der Unfallchirurgie in Aurich und Dr. Knut Busching, Chefarzt der Abteilung für Plastische Hand- und Ästhetische Chirurgie am Borromäus Hospital in Leer, haben den Jungen während des vergangenen Jahres insgesamt viermal operiert. Hinzu kamen weitere Behandlungen und Krankengymnastik.
Mit „halbem“ Herzen kehrt Shafiullah nach eigenem Bekunden im August wieder in seine afghanische Heimat zurück. Nach einem Jahr als Patient in der UEK hat er sich sehr an sein neues Umfeld gewöhnt. Hier lernte er unter anderem, deutsch zu sprechen. Viele freiwillige Helfer und das Klinikpersonal sorgten dafür, dass es dem 14-Jährigen an nichts fehlte.
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Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 13.07.2010; 22:00:00 Uhr