Aurich: Neue Kita mit Bobbycar-Rennbahn Ovale Form verringert Verkehrsflächen / Aufteilung im Innern flexibel / Kosten rund eine Million Euro
wit Wenn der Kreistag zustimmt, dann wird mit dem Bau des neuen Montessori-Kinderhauses auf dem Grundstück der Ubbo-Emmius-Klinik (UEK) im Herbst dieses Jahres begonnen. Die Standortverlagerung des Kindergartens soll die Attraktivität des Krankenhauses erhöhen. Da die Medizin weiblich wird, weil vor allem Frauen in den Arztberuf streben, soll die Kinderbetreuung nahe des Arbeitsplatzes ein Grund sein, sich für das Auricher Krankenhaus als Arbeitsplatz zu entscheiden.
Beim Blick auf den Raumplan fallen deshalb sofort die Flächen mit der Bezeichnung „Sondernutzung Krankenhaus“ ins Auge. Nicht ist geplant, die Kinder der Krankenhausmitarbeiter für sich zu betreuen. Da der Montessori-Kindergarten bislang jedoch keine Krippe hat und vorerst auch keine bekommt, können in diesen Räumen auch Kinder unter drei Jahren zum Beispiel von einer Tagesmutter betreut werden.
Den Montessori-Kindergarten, der heute in städtischen Räumen an der Käthe-Kollwitz-Straße arbeitet, besuchen zurzeit 85 Kinder. 50 gehen in die zwei Vormittags- und 35 in die beiden Nachmittagsgruppen. Eine Ganztagsgruppe gibt es nicht. Der Kindergarten öffnet um 6.30 Uhr und schließt um 18.30 Uhr. Nach Auskunft von Dr. Edzard Lütke-Notarp, Vorsitzender des Montessori-Trägervereins, ist es nicht geplant, die Zahl der Plätze durch den Neubau zu erhöhen.
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Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 27.07.2010; 22:00:00 Uhr