Ostfriesland: LAVES rät vom Verzehr selbst gesammelter Miesmuscheln ab Algentoxine sind hitzeresistent: Überwachung erforderlich
Austern und Miesmuscheln aus dem Niedersächsischen Wattenmeer gelten als Delikatesse. Das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) rät jedoch dringend davon ab, diese Köstlichkeit für den eigenen Verzehr zu sammeln, da sie möglicherweise unter anderem mit Algentoxinen belastet sein können. Algentoxine sind hitzeresistent und können durch Kochen nicht unschädlich gemacht werden. Eine amtliche Überwachung ist unbedingt notwendig.
Im Einzelhandel erhältliche Miesmuscheln und Austern deutscher Herkunft stammen aus zugelassenen und überwachten Erzeugungsgebieten. Da Muscheln ihre Nahrung aus dem umgebenden Meerwasser filtrieren und dabei Krankheitserreger, Schadstoffe und Toxine aufnehmen können, wird ihre Qualität durch das Cuxhavener Institut für Fische und Fischereierzeugnisse des LAVES untersucht.
Mehr dazu lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Ostfriesischen Nachrichten von Freitag, dem 30. Juli.
Ostfriesische Nachrichten Online-Ausgabe vom 29.07.2010; 22:00:00 Uhr